Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.
Indisches Sprichwort
Grundlagen
| Warburg-Hypothese |
| TKTL1-Stoffwechsel |
| Diagnostik |
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Die TKTL1- Ernährungstherapie in der Praxis: Die Ernährung sollte in erster Linie eine ausreichende Energiezufuhr gewährleisten. Eine optimale Versorgung mit Nährstoffen steht stets im Vordergrund, um die Abwehrkräfte zu erhalten und die Voraussetzung für ein besseres Befinden zu schaffen. Dies heißt in Bezug auf die TKTL1-Ernährungstherapie eine erhöhte Fettzufuhr mit Verwendung der richtigen Fette&Öle, eine ballaststoffreiche sowie aus hochwertigem Eiweiß bestehende Kost. Die Ernährung sollte in Abhängigkeit der betroffenen Organe, der Beschwerden und des Ernährungszustandes auf die Ernährungsgewohnheiten abgestimmt sein.
Essen ist und sollte Lebensqualität sein und nicht mit Angst oder Widerwillen verbunden sein. Der Energiebedarf eines Krebspatienten kann je nach Therapiestadium um bis zu 75 % im Vergleich zu einem gesunden Menschen erhöht sein. Viele Patienten haben daher bei der Gewährleistung der ausreichenden Energieversorgung große Schwierigkeiten. Häufige kleine und energiereiche Mahlzeiten können helfen, den Energiebedarf trotz Appetitverlustes und körperlichen Beschwerden zu decken. Die TKTL1-Ernährungstherapie basiert im Wesentlichen auf den Verzicht kohlenhydratreicher Lebensmittel. Jetzt werden Sie denken, wie soll das möglich sein?! Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Fertigprodukte und vor allem Süßigkeiten enthalten reichlich Kohlenhydrate, und damit den Zucker Glucose. Sie machen einen wesentlichen Bestandteil der täglichen Ernährung aus. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt immerhin einen täglichen Kohlenhydratanteil in der Nahrung von 55%. Doch die Empfehlungen für einen Krebspatienten sehen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anders aus. Der Vergärungsstoffwechsel in Tumorzellen ist auf die Zufuhr von Glucose angewiesen. Daraus ergeben sich für den Patienten zwei Möglichkeiten: entweder er bekommt Medikamente verschrieben, die den Vergärungsstoffwechsel der Tumorzellen hemmen – derartige Medikamente sind jedoch noch in der Entwicklung und frühestens in 4 Jahren auf dem Markt verfügbar – oder aber er stellt seine Ernährung um und entzieht dem Tumor auf diese Weise seinen Treibstoff.
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