Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen.

Indisches Sprichwort

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Wie wird der TKTL1-Stoffwechsel nachgewiesen?

TKTL1-positive Zellen nehmen ein Vielfaches an Glucose im Vergleich zu TKTL1-negativen Zellen auf. Dies wird schon seit geraumer Zeit diagnostisch genutzt. Mit dem so genannten PET-Verfahren (Positronen-Emissions-Tomographie) wird dem Patienten radioaktiv markierte Glucose injiziert, die sich sehr schnell im Tumorgewebe anreichert und somit sichtbar gemacht wird. Zurzeit steht ein Testverfahren zur Verfügung, mit dem ein ausgebildeter Pathologe das entnommene Tumormaterial auf TKTL1-Enzymaktivität untersuchen kann. Dabei werden TKTL1-positive Zellen angefärbt. 

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zellen2
zellen3
Abb. 1: Mamma carcinom - TKTL1-negativ Abb.2: Mamma carcinom - TKTL1-positiv
Abb.3: Ovarial carcinom - TKTL1-positiv

In diesem Gewebematerial sind keine Anfärbungen erkennbar. Das umlie- gende Gewebe ist intakt und zeigt keine Veränderungen in der homogenen Struktur.

Hier ist eine deutliche Färbung der einzelnen Tumorzellen erkennbar.

Diese vergrößerte Abbildung zeigt die Auflösung des umliegenden gesunden Gewebes. Der Tumor kann in gesunde Gewebebereiche eindringen und invasiv werden.

Neu: Bluttest jetzt verfügbar

Der EDIM-TKTL1-Bluttest nutzt das körpereigene Immunsystem für den TKTL1-Nachweis, indem aktivierte Makrophagen im Blut von Krebspatienten mittels Lasertechnologie detektiert werden. Makrophagen sind wichtige Helfer des Immunsystems, die aus den Blutgefäßen ins Körpergewebe einwandern, Krebszellen beziehungsweise Krebszellbruchstücke aufnehmen und zurück ins Blut wandern. Die Identifikation dieser Makrophagen mittels spezifischer Antikörper dient zum Nachweis von TKTL1.

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